Anbauvereinigung gründen: Was wirklich auf dich zukommt
Vereinsrecht, KCanG-Anforderungen, Mitgliederlimits, Behörden – was du wissen musst, bevor du eine Anbauvereinigung gründest.
Anbauvereinigung gründen: Was wirklich auf dich zukommt
Viele, die eine Anbauvereinigung gründen wollen, unterschätzen den administrativen Aufwand. Das Konsumcannabisgesetz ist neu, die Informationslage unübersichtlich, und die meisten Ratgeber im Netz sind entweder zu oberflächlich oder zu juristisch, um wirklich nützlich zu sein. Dieser Post gibt einen ehrlichen Überblick - ohne rechtliche Beratung zu ersetzen.
Was das KCanG von einer Anbauvereinigung verlangt
Eine Anbauvereinigung ist rechtlich ein eingetragener Verein: Satzung, Vorstand, Eintrag ins Vereinsregister - alles wie bei einem Sportverein. Zusätzlich schreibt das KCanG spezifische Anforderungen vor, die über das Vereinsrecht hinausgehen.
Mitglieder müssen volljährig und in Deutschland wohnhaft sein. Die Mitgliederzahl ist auf 500 begrenzt. Pro Tag darf eine bestimmte Menge Cannabis pro Mitglied ausgegeben werden, abhängig vom Alter. Neue Mitglieder dürfen erst nach einer einmonatigen Wartezeit Zugang erhalten. Wer unter 21 ist, bekommt weniger und nur Sorten mit niedrigerem THC-Gehalt.
In der Praxis bedeutet das: Du musst für jedes Mitglied nachweisen können, wann es aufgenommen wurde, welches Alter es hat, wie viel es in den letzten 30 Tagen erhalten hat, und ob alle Voraussetzungen bei Aufnahme geprüft wurden. Diese Dokumentationspflicht gilt dauerhaft, nicht nur bei Gründung.
Welche Behörden zuständig sind und was sie wollen
Anbauvereinigungen werden von den zuständigen Behörden der Bundesländer beaufsichtigt. Wer genau zuständig ist, variiert je nach Bundesland. Was überall gilt: Bei einer Kontrolle müsst ihr nachweisen können, dass ihr regelkonform arbeitet - mit vollständigen Unterlagen, nicht mit Absichtserklärungen.
Was das für die Verwaltung bedeutet
Eine Excel-Tabelle liefert nicht die Struktur, die das KCanG verlangt - nicht weil Excel grundsätzlich ungeeignet ist, sondern weil die Felder, Fristen und Mengengrenzen manuell kaum verlässlich zu führen sind, sobald der Club wächst. Ein System, das diese Anforderungen von Anfang an abbildet, reduziert den Aufwand und macht die Nachweisbarkeit bei einer Kontrolle deutlich einfacher.
hanfbert wurde speziell für Anbauvereinigungen entwickelt - mit den Feldern, die das KCanG verlangt, und einer Struktur, die bei einer behördlichen Prüfung standhält.
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